Schungit – ein harmonisierender Stein aus dem Norden Russlands

2021-04-22 14:29:00 / Schungit: Allgemeine Informationen / Kommentare 0
 Schungit – ein harmonisierender Stein aus dem Norden Russlands  - Die Verwendung von Schungit

Zusammensetzung und Vorkommen

 

Normaler schwarzer Schungit hat einen Kohlenstoffgehalt von 35 bis 80 %. Entstanden ist der Stein aus den Resten abgestorbener Meeresalgen, die sich vor 600 Millionen bis 4 Milliarden Jahren am Grund der Urozeane abgelagert haben.

Heute wird Schungit fast ausschließlich in der nordrussischen Region Karelien abgebaut. Etwas kleiner Vorkommen gibt es in Indien.

Im hohen Norden Russlands liegt der Stein natürlich in Quellen, in Flussbetten und am Grund der zahlreichen Seen. Den Gewässern in der Shungaregion rund um den Onegasee wurden bereits seit Jahrhunderten besondere Heilkräfte zugeschrieben. Heute weiß man, dass diese besondere Struktur des Wassers vom Schungit beeinflusst wird.

In Russland kennt man die Heilkraft des Schungitwassers seit dem 17. Jahrhundert. Selbst die Zarendynastie Romanow nutzte es zu Heilzwecken.

 

Edelschungit ist feiner strukturiert und noch wirksamer

 

Edelschungit hat mit 98 bis 100 % einen höheren Kohlenstoffanteil. Die Farbe kann zwischen schwarz, grau und metallisch schimmernd variieren. Edelschungit ist die jüngste Varietät des Steines und etwas weicher. Er muss von Hand abgebaut werden, wodurch sich der etwas höhere Preis erklärt.

In diesem Stein bilden die Kohlenstoffmoleküle besonders komplexe Verbindungen, die sogenannten Fullerene. Russische Heilkundige nutzten den Edelschungit intuitiv als besonders harmonisierenden und ordnenden Stein.

Die harmonisierende Ordnung des Schungitwassers soll den Körper dabei helfen, sich von schadhaften von freien Radikalen und Schlacken zu befreien.
Die Ansammlung von freien Radikalen gilt heute als eine Hauptursache für viele Zivilisationskrankheiten. Schuld daran sind das Fehlen hochwertiger Mineralien im Körper beziehungsweise die künstlichen Strukturen, denen wir durch die zunehmende Entfremdung von der Natur ausgesetzt sind.
Können freie Radikale nicht ausgeleitet werden, beginnen sie, gesunde Körperzellen anzugreifen.

Obwohl es zahlreiche Erfahrungswerte gibt, dass Schungitwasser die Selbstheilungskräfte des Körpers mobilisieren kann, ist es kein offizielles Heilmittel.

 

Besonders harmonische Kristallstruktur durch Fullerene

 

Fullerene sind wissenschaftlich nachweisbare Kohlenstoffverbindungen. Die Atome im Edelschungitgestein bilden hohle, geschlossene Moleküle von höchster Symmetrie. Im Edelschungit liegen sie als harmonische Fünf- und Sechsecke vor.

Noch komplexere Kohlenstoffverbindungen kommen im Diamant vor. Dort bilden Kohlenstoffmoleküle die Formen Oktaeder, Tetraeder, Dodekaeder und Würfel.

 

Der Schungit in der Esoterik und Steinheilkunde

 

In vielen alternativen Heiltraditionen glauben die Menschen an die Heilwirkung der kristallinen Struktur eines Steines.

Mineralien geben in diesen Vorstellungen Schwingungen und Frequenzen ab, die sich auf einen Organismus übertragen. Ein Stein mit so hoher geometrischer Symmetrie sollte demnach in der Lage sein, im menschlichen Körper für besonders feine Harmonie und Ordnung zu sorgen.

Man bezeichnet den Schungit in der Esoterik daher auch als Stein der Lebensenergie.

Weitere Wirkungen, die ihm in der Edelsteinheilkunde zugeschrieben werden, sind: Linderung von Schmerzen, Verlangsamung des Alterungsprozesses und eine allgemein steigernde Wirkung auf das körperliche und geistige Wohlbefinden.

Als Heilstein wird der Schungit als geschliffener Schmuck, Amulett, Anhänger oder Armband direkt am Körper und auf der Haut getragen.

 

Schungit zur Raumharmonisierung und als Strahlenschutz

 

In Form von Pyramiden, Kugeln, Eiern oder Figuren kann die hohe Ordnung in diesem Stein negative Energien klären und das Raumklima harmonisieren. Durch die geometrische Form des Steines wird die Wirkung weiter erhöht.

Damit sind die Möglichkeit, den Schungit zum eigenen Wohl einzusetzen noch längst nicht ausgeschöpft. Man sagt diesem Stein nach, selbst starke Strahlung von Smartphones und Computern neutralisieren zu können.

Extra für diesen Zweck bietet der Markt kleine Schungitplättchen, die auf das jeweilige Gerät geklebt werden.

 

Wasseraufbereitung mit Schungit

 

Was im Norden Russlands natürlich vorkommt, lässt sich auch Zuhause simulieren. Dazu wird das Gestein direkt mit Trinkwasser in Kontakt gebracht.
Ein hochwertiges Schungitwasser wird am besten in einer Glaskaraffe zubereitet. Eigens zu diesem Zweck gibt es naturbelassene Steine. Alternativ können auch Röhrchen mit Schungitkieseln ins Wasser eingelegt werden.

Spätestens nach 72 Stunden müssen die Steine aus dem Wasser genommen werden.

 

Die Reinigung und Aufladung

 

In der Steinheilkunde gilt dieser Stein als fast unverwüstlich.
Um Kalkablagerungen zu vermeiden, empfiehlt es sich Wassersteine gut abzubrausen und zu trocknen. Lagert sich doch etwas ab, verschwinden Beläge durch ein Bad in Zitronenwasser oder saurem Sprudel.

Schmucksteine und Schungitfiguren müssen nur alle 2 bis 3 Monate etwas gereinigt werden. Dazu spült man ihn einfach unter Wasser ab, bürstet ihn nach Hautkontakt mit einer weichen Bürste. Schmuck, Figuren und Wassersteine werden in trockenem Zustand ganz einfach an der Sonne aufgeladen.